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Die richtige Technik beim Eincremen


Zum Eincremen sollte die Haut weitgehend, aber nicht vollständig trocken sein. Wassertropfen behindern das Verteilen und einziehen von Pflegeprodukten. Nur regelmäßiges Eincremen bringt dauerhafte Pflegeeffekte.

Gesicht

·         Nehmen Sie mit den Fingerspitzen etwas Creme auf und tupfen Sie sie auf eine Wange.

·         Reiben Sie in immer größer werdenden Kreisbewegungen mit den Fingern die Creme ein, ohne starken Druck auf die Haut auszuüben.

·         Vom Rand der Augenlider und von den Augenwinkeln sollten Sie 1 cm Abstand halten.

·         Beide Gesichtshälften können parallel eingecremt werden.

·         Mit der Stirn können Sie ebenso wie mit den seitlichen Gesichtspartien verfahren, jedoch mit geringerer Crememenge.

·         Bei jeder Einreibung des Gesichtes sollten Sie auch den Hals und Dekolleté nicht vergessen, die Technik ist gleich wie bei der Gesichtspartie.

Augenpartie

·         Nehmen Sie mit den Fingerspitzen eine kleine Menge der Augencreme auf und beginnen Sie bei geschlossenen Lidern seitlich von der Nasenwurzel mit sanft kreisenden Bewegungen ohne dabei Druck auszuüben.

·         Tragen Sie die Creme erst sanft über dem Auge und auf dem Oberlid bis zum äußeren Augenwinkel auf, dann wieder von innen beginnend unter den Augen nach außen auftragen.

·         Ist die Creme schon vor Beenden der vollständigen Runde aufgenommen, sollten Sie zusätzlich ein kleine Menge hinzugeben.

·         Achtung: Da Augencremes meist ergiebig sind, sollte nie mit einer großen Menge begonnen werden, die dann womöglich nicht vollständig gebraucht wird und dann auf weitere Hautpartien verteilt oder gar abgetupft werden muss.

Körper

·         Geben Sie eine geringe Menge des Pflegeproduktes in die Hand, zwischen beiden Händen verteilen und mit kreisenden Bewegungen beginnend, am rechten Unterschenkel und aufsteigend zu den Oberschenkel einreiben, dann bei der linken Seite weiter machen.

·         Immer, wenn das Produkt vollständig eingezogen ist, eine neue Menge auf Ihre Hand geben.

·         Je trockener Ihre Haut ist und je leichter Ihr Pflegeprodukt ist, desto höher ist der Verbrauch.

·         Nach den Beinen kommen Ihre Arme dran, erst den rechten, dann den linken, entsprechend eincremen.

·         Beim Bauch rund um den Nabel beginnen und in immer größeren Kreisbewegungen verreiben, danach kommt das Gesäß und der Rücken dran.

·         Regelmäßiges Eincremen des Rückens trainiert die Beweglichkeit.

·         Zuletzt wird die Brust, erst rechts dann links eingecremt.

·         Bleibt ein klebriger Rückstand auf der Haut, sollte der Einreibevorgang verlängert werden.

Wussten Sie schon?

Duschen belastet die Haut stärker als Waschen. Deshalb sollte möglichst nur einmal am Tag, bei trockener Haut nur jeden zweiten oder dritten Tag geduscht werden. Wer mehrmals täglich Duschen will oder muss, sollte insgesamt nicht mehr als 10 Minuten unter der Dusche verbringen. Die Wassertemperatur sollte so niedrig wie möglich, aber in keinem Fall über 38°C sein. Wechselduschen regen die Durchblutung an und beugen so gegen Hautalterung vor. Beim Duschen wird die Haut zunächst nass gemacht. Dann sollte das Wasser abgestellt und das Duschprodukt aufgetragen werden. 2-3 ml genügen für den ganzen Körper. Längeres Einwirken ist nicht nötig. Für das Abspülen sollte doppelt so viel Zeit aufgewendet werden wie für das Einschäumen, um das Duschprodukt restlos von der Haut zu entfernen, auch bei Duschölen oder Duschcremes. Trockentupfen statt rubbeln schont die Haut.



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